Vorwort

 

Das geodätische- und astronomische Instrument zur Messung von Richtungen und Winkeln ist  in allen Ländern unter dem Namen Theodolit bekannt. Seine heutige Vervollkommnung und Präzision erlaubt verschiedene geodätische und astronomische Aufgaben mit hoher Genauigkeit zu lösen.

 

Bis es aber dazu kommen konnte, bedurfte es der genialen Ideen einiger besonders begabter Mechaniker, die sich mit der Herstellung und Entwicklung geodätischer Instrumente befassten. So z.B.: Sisson,  Ramsden, Bamberg, Fennel,  Reichenbach, Frauenhofer,  Ertel,  Breithaupt, Hensoldt, und Wild.

 

Die von ihnen eingeführten Neuerungen an den Feldmess- und astronomischen Instrumenten wurden dann vielfach von anderen Herstellern, gern und dankbarübernommen, wenn auch in etwas abgewandelten Formen. In der Literatur finden sich mancherlei Beschreibungen über die geschichtliche Entwicklung der Instrumentenherstellermit reichhaltigem Bildmaterial gegeben.

 

Jeder Hersteller geodätischer Instrumente fertigte seine Instrumente nach dem ihm eigen Stil. Wenn auch die Einrichtungen am Theodolit selbst den gleichen Zweck verfolgten.

 

Ein Ziel dieser Webseite  ist es ( in einem 2.ten Schritt) mit Hilfe eines reichhaltigen Bildmaterials und den dazugehörigen Beschreibungen, bzw. technischen Daten der jeweiligen Hersteller geodätischer Instrumente, es möglich zu machen, eine detaillierte Chronologie des Theodolitbaus im deutschsprachigen Raum aufzubauen. 

 

Wie kam es dazu?:

Die Grundlage dieser Webseite ist meine alte Diplomarbeit aus dem Jahr 1982! Das Thema stammte von dem mir hochgeschätztem Professor Dr. Kapelle, der damals an der Universität-Gesamthochschule Essen Instrumentenkunde lehrte und das Instrumentenlabor leitete. Sein Faible für die Geschichte des Vermessungswesens und hierbei insbesondere der Bereich der Instrumentenkunde hatte auch mein Interesse geweckt.

Die von Herrn Dr. Kapelle begonnene und bis zu seinem ausscheiden aus dem Aktiven Dienst angelegte Kartei historischer Theodolite soll später auch noch ausgewertet werden und hier einfließen. (zurzeit im Archiv des Vermessungs-technischen Museums in Dortmund lagernd)

Da die dort gesammelten Abbildungen zumeist aus der Fachliteratur zusammen gestellt worden sind, kommt es oft vor, dass entweder keine oder nur spärliche Angaben über den Hersteller der Instrumente oder die Jahresangaben über die Herstellung (Datum ) vorhanden sind.

 

Ein Merkmal-Katerlog, der alte Geräte nach Alter und herstellertypischen Eigenschaften beschreibt, wird mehr Licht in das dunkel der Vergangenheit bringen können.

Dieser Katalog könnte ohne weiteres in allen Bereichen noch ausgebaut werden. Daher kann diese Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und bedarf der Mithilfe aller interessierten Kollegen und Kolleginnen aus dem Vermessungswesen und der Verwandten Bereiche.

 

 

 Zu diesem Thema habe ich im Jahre 2005 bei der letzten Veranstaltung im alten Fachbereich Vermessung der Universität /Gesamthochschule in Essen einen Vortrag gehalten.

(Tagung "Entwicklung der geodätischen Instrumente")

Eine digitale Version davon stelle ich Ihnen zum Download bzw. zum Nachlesen zur Verfügung.

Damit erhalten Sie einen Überblick über das, was Sie auf meiner Webseite erwarten wird.

 

Seit dem 13.05.2017 sind alle Unterpunkte behandelt und es erfolgen jetzt Erweiterungen und Ergänzungen der einzelnen Seiten.

Neue Erkentnisse und Daten können auch für neue Unterpunkte sorgen.

Dazu schauen Sie am besten unter Aktuallisierungen nach.

 

Für alle Texte gilt mein Coppyright

 

Dipl. Ing.(FH) Horst Völker                                                                                           Aktualisiert am 13.05.2017