Die wichtigsten Mechanischen Institute von 1831 bis 1930 in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum.

Dennert & Pape

1855 — 1857           Job.Chr. Dennert wurde bei Breithaupt ausgebildet,.

1862   Ergründete keine eigene Firma. Er beschränkte sich mit der Weiterentwicklung des Instrumentenbaues. Aus den ersten Jahren liegen keine Bilder vor.

1808     erhält er ein Patent auf eine optische Ablotevorrichtung.

        Durch die durchbohrte Stehachse kann das Instrument mit dem

        Fernrohr auf den Bodenpunkt zentriert werden. Dabei wird ein auf das

         Okular gesetztes Prisma verwendet.

1879-1909      Dennert & Pape verwenden seit 1879   einen Fernrohrtyp, den

        man als Universalfernrohr bezeichnen könnte,

        (273 mm lang Objektivbrennweite 260 mm, Öffnung 29 mm,

         bei 20 und 25 facher Vergrößerung).

         Es findet Verwendung an Folgenden Theodoliten:

         Niv-Th, Universal 5KM Th,   Niv Rep.Th, N Tachymeter, sowie Rep. Th.

          Um 1909 erfolgt die Befestigung auf dem Stativ in der Regel mit

         Anzugschraube.

 

Die Höhenkreise, bei den einfachen Theodoliten, sind meist ohne Abdeckung, wobei dann ( bei Doppelablesung) die Lupen an einer schleifenförmigen Halterung befestigt sind.

Der Feintrieb der Höhen- und Grundkreise ist durchweg als Spiralfederfeintrieb ausgeführt.

 

Aus dem Karteibestand der Sammlung Dr. Ing. Kapelle:1879-1909, davon aus dem Katalog 1909 stammen die meisten Geräteinformationen. Die Sammlung befindet sich jetzt (2013 )in der Sammlung des Vermessungstechnischen Museums in Dortmund und stammt zuletzt aus dem Fachbereich Geodäsie der Universität Bochum. Davor ,bis zur Schließung des Fachbereiches Vermwessungswesen an der Universität-Gesamthochsachule Essen, in dessen Instrumentenlabor.